Scherenschnitt


Scherenschnitt

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Sche|ren|schnitt 〈m. 1aus Papier geschnittene bildliche Darstellung; Sy Silhouette (3)

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Sche|ren|schnitt, der:
(meist kleinformatiges, oft symmetrisch aufgebautes gegenständliches od. ornamentartiges) durch das Herausschneiden bestimmter Formen aus einem Blatt Papier hergestelltes Bild:
einen S. machen.

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Scherenschnitt,
 
aus Papier (oder Pergament) geschnittene Figuren oder Ornamente; im Gegensatz zum Schattenriss hat der Scherenschnitt auch Binnenzeichnung. Je nach Farbe des Papiers spricht man von Weiß-, Bunt- oder Schwarzschnitt. Der ostasiatische Scherenschnitt stellt einzelne Figuren, Tiere, Pflanzen nach berühmten Vorbildern dar; er wird z. B. auf Lampions oder Schreine aufgeklebt. Der europäische Scherenschnitt ist sowohl bei seinem ersten Auftreten im 17. Jahrhundert als auch später in der Volkskunst ein ornamentales Blatt von spitzenartigem Charakter mit einzelnen Figuren, Wappen u. a. Motiven. Durch Falten vor dem Schneiden (Faltschnitt) entstehen symmetrische Formen.
 
Literatur: Schattenriss.

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Sche|ren|schnitt, der: (meist kleinformatiges, oft symmetrisch aufgebautes gegenständliches od. ornamentartiges) durch das Herausschneiden bestimmter Formen aus einem Blatt Papier hergestelltes Bild: einen S. anfertigen, machen.

Universal-Lexikon. 2012.

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